Am 2. Februar 1955 eröffnete der aus Greifswald stammende Kaufmann und Sammler Bruno Koch seine Galerie in der Theaterstraße 15, gleich hinter der Oper. Gezeigt wurden u.a. Bilder von Wilhelm Busch, von dem sich Bruno Koch eine beachtliche Sammlung aufgebaut hatte, Ölgemälde von Casper David Friedrich, Ludwig Knaus, Franz von Lehnbach sowie seltene Orientteppiche, die in den ersten Jahren auch zum Programm der Galerie gehörten. Nach einigen Jahren trat der Sohn, Jürgen Koch, sowie dessen Frau Angelika in die Galerie ein. Nach dem Tod Bruno Kochs übernahm Jürgen Koch die Galerie in Hannover und seine Schwester Margot die inzwischen aufgebauten Filialen in Travemünde, Timmendorf und Lübeck.
Es folgten Ausstellungen mit Arbeiten von Otto Dix und - als eine der ersten nach dem 2. Weltkrieg - Heinrich Zille. Außerdem wurden mit Vertretern der Wiener Schule viel beachtete Ausstellungen ausgerichtet. So zeigte man 1968 Arbeiten von Ernst Fuchs, 1971 folgte Arik Brauer, 1972 Ossip Zadkine und 1973 HAP Grieshaber. 1978 zog die Galerie in die Königstraße, wo sie seitdem ihren Sitz hat, und eröffnete die Räume, erneut mit Zeichnungen von Heinrich Zille.
Auch die klassischen Bildhauer Ernst Barlach, Renée Sintenis, August Gaul, Georg Kolbe und Fritz Klimsch gehören bis heute zum festen Programm der Galerie.
In den 80er und 90er Jahren sah man einige thematische Ausstellungen wie ‚Blumen und Gärten’, ‚Der weibliche Akt’ und ‚Malerei des Südens’, die in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistoriker Hans-Jürgen Imiela kuratiert wurden und zu neuen Entdeckungen und Zusammenhängen führten. Hier wurden Arbeiten von Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner ebenso gezeigt wie Eduard Bargheer, Friedrich Karl Gotsch und Heinrich Steiner.
Einen weiteren Schwerpunkt der Galerie bilden zeitgenössische Künstler wie Horst Antes, der zum 45jährigen Galeriejubiläum ausgestellt wurde, Rainer Gross und Reiner Wagner.
Seit Ende 2003 ist die 3. Generation mit Petra und Ole-Christian Koch nach Hannover zurückgekehrt. Das Geschwisterpaar leitet nun die Galerie gemeinsam mit ihrem Vater.
Durch jüngere Positionen wie beispielsweise Daniela Gullotta, Andrea Neuman und Izvor Pende wurde das Programm der Galerie erweitert. Internationale Ausstellungen mit Arbeiten von Jacques Lipchitz, Eduardo Chillida und Bridget Riley bildeten zusätzliche Höhepunkte in den letzten Jahren.