Almir Mavignier

* 1925 Rio de Janeiro

Ausgewählte Werke

Ohne Titel
1961

Vita

01.05.1925
Almir da Silva Mavignier wird in Rio de Janeiro geboren
1945
Abitur
1946
Studium der Malerei in Rio de Janeiro. Er ist Mitbegründer und Leiter des Malerei-Ateliers im Centro Nacional Psichiatrico Pedro Segundo, engenho de dentro, Rio de Janeiro (bis 1951)
1949
Es entstehen erste abstrakte Bilder
1951
Erste Einzelausstellung im Museu de Arte Moderna in Rio de Janeiro. Noch indemselben Jahr Übersiedlung nach Paris. Mavignier besucht bis 1953 die Académie de la Grande Chaumière. In Paris entstehen 1952 die ersten konkreten Bilder. In Paris Teilnahme am Salon de Mai (1952) sowie dem Salon des Réalités Nouvelles (1953)
1953 - 1958
1953 Umzug nach Ulm und Beginn des Studiums an der Hochschule für Gestaltung bei u.a. Josef Albers, Johannes Itten und Max Bill
1954
Entstehung erster Punktbilder
1955
Rasterbilder entstehen
1956
Optical Art Bilder
1957
Monochrome Bilder
seit 1958
Beteiligung an der von Otto Piene und Heinz Mack in ihrem Düsseldorfer Atelier veranstalteten 8. Abendausstellung "Vibration" sowie in der Publikation "Zero 2" (Oktober 1958) vertreten. In den folgenden Jahren ist Mavignier in die Aktivitäten der "Zero"-Bewegung involviert
1959
Mavignier richtet ein eigenes Atelier in Ulm ein. Er ist als freier Grafikdesigner und Maler tätig
1960
Mavignier ist in der Ausstellung "Konkrete Kunst" im Helmhaus Zürich vertreten
1962
Teilnahme an der Ausstellung "nul" im Stedelijk Museum Amsterdam
1963
Einzelausstellung im Museum Ulm
1964
Teilnahme an der documenta III in Kassel sowie der Biennale von Venedig. Mavignier hat eine Einzelausstellung in der Galerie Ad Libitum in Antwerpen
1965
Berufung als Professor für Malerei an die Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Mavignier ist in der Ausstellung "The Responsive Eye", Museum of Modern Art, New York, vertreten
1968
Teilnahme an der documenta IV in Kassel. In den folgenden Jahren werden die Werke Mavigniers in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. 1968 in der Kestner-Gesellschaft, Hannover, 1973 im Kunstmuseum Düsseldorf, 1974 im Kunstgewerbemuseum in Zürich, 1975 in der Neuen Sammlung in München, 1985 im Josef Albers Museum, Bottrop, 1990 in der Hamburger Kunsthalle, 2000 im Museu de Arte Moderna, Sao Paulo, sowie 2004 im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.

Auszeichnungen

1985
"Kunst und Design-Preis", Stankowski-Stiftung,